Was ist der Weltjugendtag
Der Weltjugendtag ist ein Treffen von jungen Menschen mit dem Papst. Tausende versammeln sich an einem Ort, um ihren gemeinsamen Glauben und die Gemeinschaft der Weltkirche zu feiern.
Hard Facts
TREFFEN MIT DEM PAPST
Der Weltjugendtag ist ein Treffen von jungen Menschen mit dem Papst an einem Ort, um ihren gemeinsamen Glauben und die Gemeinschaft der Weltkirche zu feiern. Bis zu mehreren Millionen jungen Menschen versammeln sich und beten gemeinsam.
GLAUBE & KULTUR
Das Programm besteht aus gemeinsamen Gottesdiensten, Gebeten, Konzerten und das Kennenlernen der Kultur und Traditionen des Gastgeberlandes. Im Vordergrund des Weltjugendtags steht Begegnung und das Miteinander.
INTERNATIONAL
Der internationale Weltjugendtag findet alle 2-3 Jahre statt und dauert eine Woche. Der Veranstaltungsort variiert dabei und wird vom Papst festgelegt.
REGIONAL
Zwischen zwei internationalen Weltjugendtagen wird jährlich ein regionaler Weltjugendtag in den Diözesen am Christkönigssonntag gefeiert.
SEIT 1986
Ins Leben gerufen wurde er von Papst Johannes Paul II., der damit die Jugend feiern und würdigen wollte.
Geschichte
Anfänge
Gründung
erste WJTe
WJT heute
Anlässlich des Christkönigsfestes hat Papst Franziskus 2020 beschlossen, den Weltjugendtag vom Palmsonntag auf das Christkönigsfest zu verlegen.
Symbole
Der Weltjugendtag wird von zwei Symbolen begleitet: dem Weltjugendtagskreuz und der Marienikone Salus Populi Romani, der Schutzpatronin Roms. Vor jedem WJT pilgern die Symbole durch die Diözesen des Gastlandes, um das Evangelium zu verkünden und junge Menschen zu begleiten. Während der Feier stehen sie am Ort der zentralen Ereignisse und weisen auf das Ziel des Weltjugendtages hin: Jesus Christus im Geheimnis der Erlösung kennenzulernen und sich der Fürsorge der Gottesmutter anzuvertrauen.
Das Weltjugendtagskreuz
1983–1984 wurde zum zweiten außerordentlichen Heiligen Jahr der Erlösung ein Holzkreuz errichtet. Bei den Anfangsfeierlichkeiten trugen junge Menschen es in den Petersdom, wo es das ganze Jahr über blieb. Am Ende des Jubiläumsjahres baten sie den Papst um das Kreuz, und Papst Johannes Paul II. übergab es ihnen am Ostersonntag 1984 mit den Worten:
„Ich übertrage euch dieses Zeichen des Jubiläumsjahres: das Kreuz von Jesus Christus! Tragt es in alle Welt als Zeichen der Gottesliebe zu den Menschen und verkündet allen, dass es nur in dem gestorbenen und auferstandenen Christus die Erlösung und das Heil gibt!“
Hl. Johannes Paul II, 22. April 1984
Das mittlerweile traditionelle WJT-Kreuz wird daher in den Monaten vor dem Weltjugendtag durch angrenzende Diözesen bis hin zum Veranstaltungsort getragen und reist von einem Gastgeberland ins nächste. Es besuchte dabei bereits alle fünf Kontinente, viele Heiligtümer, Orte religiöser Ereignisse, wie auch Krisengebiete, Schulen, Krankenhäuser und Gefängnisse.
Die Marienikone
Die jahrhunderte alte Ikone der Mutter Gottes „Salus Populi Romani“ („Erlöserin des römischen Volkes“) zählt zu den meist verehrten Marienikonen Italiens. Schon im Jahr 560 pilgerte Papst Gregor der Große mit dem Bildnis in einer Prozession durch die Stadt und betete um die Rettung des pestverseuchten Roms. Er sah daraufhin in einer Vision einen mit Schwert bewaffneten Engel am Himmel. Kurz nach dieser Prozession wich die Pest zurück.
Eine Kopie der Ikone wurde im Jahr 2000 an einem päpstlichen Altar angebracht. Drei Jahre später übergab Papst Johannes Paul II. am diözesanen Weltjugendtag 2003 den Jugendlichen eben jene Ikone. Seither wird der vertrauende Ruf des Papstes „Totus tuus!“ an die Gottesmutter den pilgernden Jugendlichen beim Weltjugendtag weitergegeben.
„Maria wird euch geschenkt, um euch zu helfen, eine immer echtere und persönlichere Beziehung zu Jesus zu finden. Durch ihr Beispiel lehrt euch Maria, mit liebendem Blick auf Ihn zu schauen, Der uns zuerst geliebt hat.“
Hl. Johannes Paul II., 13. April 2003